Der gelesene Tipp (mp3)
Das kann mit der frühkindlichen Programmierung zusammenhängen. Als Kind durfte man Erwachsenen in der Regel nicht widersprechen. Wer so geprägt wurde, kann sich als Erwachsener genauso hilflos wie damals fühlen. Doch es gibt noch eine zweite Erklärung, weshalb man sich mit Arbeit überhäufen läßt: Man fühlt sich dadurch wichtiger.
Wenn wir unsere Prioritäten klar vor Augen haben, ergeben sich zwei Effekte: Erstens erkennen wir, was uns auf dem Weg zu unseren Zielen weiterbringt und können die Arbeiten annehmen, die uns dabei helfen. Zweitens können wir dann überzeugend nein sagen, wenn eine Aufgabe uns nicht weiterbringt. Und das wird komischerweise von den anderen immer akzeptiert. Wenn Sie etwas aus innerer Überzeugung heraus sagen, dann glaubt man Ihnen auch.
Ein Tip, wenn es sich um den Chef handelt, der Sie häufig mit zuviel Arbeit eindeckt: Nutzen Sie die Fragetechnik.
Zum Beispiel: "Herr Meyer, ich habe hier noch einige Vorgänge liegen. Sagen Sie mir doch bitte, was Sie wichtiger finden und was ich Ihrer Ansicht nach morgen machen kann."
Bleiben Sie zwei, drei Wochen standhaft! Dann haben Sie Ihre neue Haltung allen Beteiligten "mitgeteilt", und dann hören auch die vielen "Bitte-machen-Sie-doch-noch-schnell-das-und-das"-Forderungen auf.
Der gelesene Tipp (mp3)
Quelle
27-Erfolgs-Tips von Vera F. Birkenbihl
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